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“Von Naunhof zum Naturfreundehaus”

NFH-Naunhof-Naunhofer Forst-Klinga-NFH (12 km) überwiegend flach, einige kurze Anstiege (Zur Orientierung wird die „Wanderkarte von Sachsen“, 1:25.000, Blatt 7, Naunhof-Grimma empfohlen.)

Die Wanderung beginnt ab Naturfreundehaus zum Bahnhof Großsteinberg. Ab hier fährt der Zug nach Naunhof zum eigentlichen Start der Wanderung.
Naunhof, etwa 4900 Einwohner, 1225 erstmals urkundlich erwähnt, ist an 3 Seiten vom Naunhofer Forst umgeben. Daher und wegen seiner Seen, die durch Kiesabbau entstanden sind, beliebtes Naherholungsgebiet der Leipziger. Ende des 19. Jahrhunderts bauten sich reiche Leipziger Bürger hier ihre Villen. Das Rathaus am Markt wurde nach einem Brand 1990 vollkommen neu erbaut. Empfehlenswert ist der Besuch des Turmuhrenmuseums in der Nähe der Kirche.
Wir gehen vom Bahnhof links die Bahnhofstraße entlang, überqueren die Bahnlinie und biegen gleich danach rechts auf einen Wiesenpfad. Der Weg schlängelt sich parallel zur Bahnlinie zwischen Gärten und einer Wohnanlage. An der Wilhelm-Külz-Straße folgen wir nach links einer gelben Markierung. Nach Überquerung der Straße, die nach Großsteinberg führt, betreten wir den Wald. An der linken Seite begleitet noch ein verfallener Wasserturm und eine Wohnanlage den Wanderer, dann biegt der Weg nach rechts direkt in den Wald. Wir stoßen auf einen breiten Waldweg, auf dem wir nun nach links schnurgerade den Naunhofer Forst durchqueren. Wir überschreiten dabei eine weitere Straße und kurz vor der nächsten Straße geht es nach rechts und 100 Meter weiter wieder nach rechts. Dieser Weg führt uns aus dem Wald heraus und an einer Siedlung entlang nach Klinga.
Dort biegen wir rechts auf die Dorfstraße, nach wenigen Metern links auf den Steinweg und rechts auf den Mühlenweg. In dem von einer hohen Mauer umgebenen Park befand sich bis 1998 eine Außenstelle der Leipziger Universitäts-Kinderklinik. Wir gehen nun an der Mauer entlang auf den Senfberg.
Von der Höhe schweift unser Blick nach links über die Autobahn bis nach Polenz und zum Brandiser Kohlenberg. Vor uns liegen die bewaldeten Großsteinberger Berge, ein für unsere Verhältnisse doch recht beachtlicher Höhenzug. Der Feldweg biegt kurz vor dem Wald links ab. Er führt uns zu einem mit Wasser gefüllten Steinbruch. Vorher biegen wir jedoch rechts auf einen Weg, der uns nun endlich in den Wald führt.
An der ersten Wegkreuzung biegen wir rechts ab. Links im Wald verbirgt sich ein weiterer verlassener Steinbruch. An einem kleinen Teich, auf dem Seerosen gezüchtet werden, stoßen wir auf einen grün markierten Weg, dem wir in gleicher Richtung folgen. Rechts ist der Blick nun wieder frei über Felder und Wiesen. An einer Weggabelung biegen wir kurz nacheinander zweimal links und vor einer Schonung rechts auf einen steilen Weg am Hang des Vogelberges ein. An der nächsten Wegkreuzung biegen wir rechts ab. Dieser Weg führt uns an den Rand des Steinbruches. An seiner Stelle stand früher einmal der Große und Kleine Brandberg. Wir biegen nach links ab und gehen am Rand des Steinbruches entlang. Alle nach links abbiegenden Wege ignorierend, wandern wir nun auf einem manchmal etwas feuchten Weg immer in der Nähe des Steinbruches aus dem Wald heraus. Hinter den letzten Wochenendhäusern sehen wir bereits unser Ziel, das Naturfreundehaus.

Kontakt und Öffnungszeiten:

Turmuhren-Museum, Ungibauer Str. 1, Tel.: 034293/32513

Download der Wanderbeschreibung als PDF
Aufstieg auf den Senfberg Wanderungen